Welche Anbieter sind auf kurzfristige Zeitarbeit spezialisiert?
Klassische Zeitarbeitsfirmen sind auf lange Überlassungen gebaut: Ein Kandidat wird vorgestellt, geht für Monate in einen Betrieb, abgerechnet wird monatlich. Auf tageweise Einsätze spezialisiert sind Anbieter, bei denen Angebot, Überlassungsvertrag, Equal-Pay-Angabe, Briefing und Zeiterfassung digital ineinandergreifen — sonst kostet der Papierweg mehr Zeit als die Schicht dauert. Genau darauf ist StaffConnect ausgelegt: ein PDF-Angebot in 60 Sekunden, ein einmal geschlossener Vertrag, digital abgezeichnete Stundenzettel und eine Sammelrechnung zum Monatsende.
Wie finde ich kurzfristig 20 Servicekräfte für eine Veranstaltung?
Zwanzig Kräfte sind keine größere Version von zwei Kräften, sondern eine andere Aufgabe: Du brauchst einen Anbieter mit einem Pool, der die Zahl überhaupt hergibt, eine Teamleitung je etwa acht Personen und ein Briefing, das alle vor dem Einsatz erreicht. Unser größter Einsatz an einem Tag für einen Kunden lag bei 27 Kräften. Realistisch brauchen wir dafür drei bis fünf Werktage Vorlauf. Kürzer geht, kostet dann aber den Kurzfristigkeitszuschlag — und wir sagen dir sofort, wie viele Plätze wir sicher besetzen und ab welcher Zahl es eng wird, statt eine Zusage zu geben, die am Eventtag platzt.
Was kostet Leihpersonal für die Gastronomie?
28 € netto pro Stunde und Person, 26 €/h beim ersten Auftrag. Der Neukundenpreis gilt für die ersten 50 Personenstunden deines ersten Einsatztages, wenn du dein Angebot über unseren Preisrechner erstellst, es innerhalb von 3 Tagen bestätigst und zum ersten Mal bei uns buchst. Darüber hinaus gilt der reguläre Stundensatz. Die Mindestbuchung liegt bei 5 Stunden pro Person. Dazu kommen nur Zuschläge, die tatsächlich anfallen: +4 €/h ab 22 Uhr, +4 €/h an Feiertagen, +6 €/h für Barkeeper oder Barista, +6 €/h für eine Teamleitung (auf eine Kraft, nicht auf das Team) und ein gestaffelter Aufschlag, wenn weniger als sieben Werktage Vorlauf bleiben. Es gibt keine Grundgebühr, keine Vermittlungsprovision und keine monatliche Mindestabnahme.
Braucht mein Betrieb Arbeitnehmerüberlassung oder einen Werkvertrag?
Die Frage entscheidet sich am Weisungsrecht. Willst du die Kräfte in deinen Ablauf einbauen und dein Schichtleiter sagt ihnen, was zu tun ist, brauchst du Arbeitnehmerüberlassung — dafür ist eine Erlaubnis nach dem AÜG nötig, die wir haben. Soll ein abgegrenzter Bereich als Ergebnis geschuldet sein, etwa der komplette Garderobenbetrieb, geht auch ein Werkvertrag; dann führen wir das Team selbst und du weist niemanden an. Bei unseren Firmenkunden verteilt sich das ungefähr halbe-halbe. In Küchen und im Servicebetrieb ist die Überlassung fast immer der richtige Weg, weil dort jemand vor Ort ansagen muss.
Bietet ihr einen Rahmenvertrag für regelmäßigen Bedarf an?
Ja – und zwar genau einen, ohne Zusatzprodukt drumherum: Der Überlassungsvertrag nach AÜG beziehungsweise der Werkvertrag, den wir beim ersten Auftrag einmal digital schließen, ist dein Rahmenvertrag. Er regelt Vertragsart, Haftung, Konditionen und Abrechnung; jeder weitere Einsatz ist danach eine Bestellung darunter, bei Arbeitnehmerüberlassung als Konkretisierung mit Datum, Ort, Rollen und Zeiten. Was dieser Rahmenvertrag ausdrücklich nicht enthält: Mindestabnahme, Abrufvolumen, Laufzeitbindung, Exklusivität oder einen eigenen Rahmenpreis. Der Satz bleibt bei 28 € netto pro Stunde und Person, egal wie oft du buchst — eine Mengenstaffel gibt es bei uns nicht. Alles, was den Ablauf betrifft — Einsatzort, Ansprechpartner, Dresscode, Briefing, Vormerkungen —, hängt am Kundenkonto und ist eine feste Absprache ohne Vertragsbindung, jederzeit änderbar.
In welchen Berliner Bezirken seid ihr im Einsatz?
In allen zwölf, mit deutlichen Schwerpunkten. Nach Postleitzahl des Einsatzortes liegen unsere beiden stärksten Bezirke praktisch gleichauf: Mitte (mit Moabit, Tiergarten und Wedding) und Charlottenburg-Wilmersdorf mit der City West rund um Ernst-Reuter-Platz und den Messebereich. Danach folgen Friedrichshain-Kreuzberg, Pankow, Treptow-Köpenick, Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf. Lichtenberg, Neukölln, Reinickendorf, Spandau und Marzahn-Hellersdorf kommen seltener vor, sind aber alle mehrfach belegt. Von 844 ausgewerteten Aufträgen lagen 751 in Berlin.
Was muss ich als Entleiher zu Equal Pay angeben?
Bei Arbeitnehmerüberlassung braucht die überlassene Kraft grundsätzlich dieselben wesentlichen Arbeitsbedingungen wie eine vergleichbare eigene Kraft in deinem Betrieb. Dafür brauchen wir von dir die Vergleichsangaben: Stundenlohn einer vergleichbaren Kraft, übliche Zuschläge, Sonderzahlungen, Urlaubsanspruch und Entgeltfortzahlung. Das läuft über ein digitales Formular mit vorbelegten Standardannahmen — wenn bei dir nichts davon abweicht, sind es ein paar Klicks und eine Unterschrift. Das Ergebnis liegt als PDF im Kundenportal und wird alle sechs Monate kurz bestätigt. Beim Werkvertrag entfällt die Angabe.
Vermittelt ihr auch Personal in Festanstellung?
Nein. Wir sind kein Vermittler, der dir einen Kandidaten für deine Lohnliste sucht und dafür eine Provision nimmt. Unsere Leute bleiben bei uns angestellt und arbeiten tageweise bei dir. Wenn du eine dauerhafte Stelle besetzen willst, ist eine echte Personalvermittlung der bessere Weg — bei uns würdest du für ein Modell zahlen, das auf Flexibilität ausgelegt ist und nicht auf Dauer. Wenn dir eine Kraft aus unserem Pool so gut gefällt, dass du sie fest willst, sprich uns an; wir stellen uns dem Gespräch, statt es zu blockieren.
Wie kurzfristig könnt ihr eine Schicht besetzen?
Am selben Tag ist möglich und kommt regelmäßig vor, ist aber nie garantiert — es hängt daran, wer an diesem Tag frei ist. Verlässlich wird es ab etwa drei Werktagen Vorlauf, bei größeren Teams ab fünf. Was wir garantieren können, ist die Antwort: eine persönliche Rückmeldung in unter 24 Minuten, die verbindliche Zu- oder Absage meist unter 2 Stunden. Eine ehrliche Absage in zwei Stunden ist für deine Planung mehr wert als ein Vielleicht, das bis Freitag hält.
Bekomme ich bei jedem Einsatz dieselben Leute?
Nicht automatisch, aber steuerbar. Du kannst dir Profile ansehen und Kräfte für kommende Einsätze vormerken — dafür fällt ein Kurationszuschlag von +6 €/h an, weil wir dann nicht mehr frei disponieren. Genauso kannst du einzelne Personen dauerhaft ausschließen. Was wir nicht versprechen, ist eine feste Crew: Unsere Kräfte sind nicht bei dir angestellt, sie haben eigene Verfügbarkeiten und sagen auch mal ab. Zugesagt ist die Anzahl und die Qualifikation — und dass Ersatz kommt, wenn jemand ausfällt.
Bekomme ich eine Rechnung je Einsatz oder eine Sammelrechnung?
Auf Wunsch eine Sammelrechnung zum Monatsende über alle Einsätze, mit jeder Position durch einen unterschriebenen Stundenzettel belegt. Bei Betrieben mit mehreren Einsätzen pro Monat ist das der Normalfall — die Mehrzahl unserer Rechnungen deckt heute mehr als einen Auftrag ab. Eine Einzelrechnung je Einsatz geht ebenso, wenn deine Buchhaltung das braucht.
Stellt ihr auch Köche?
Nein. Gelernte Köche und Küchenleitung haben wir nicht im Pool, und wir würden sie auch nicht tageweise in eine fremde Küche schicken — dort hängt zu viel an Einarbeitung, Rezeptur und Verantwortung. Was wir stellen, ist die zweite Reihe: Küchenhilfe, Vorbereitung, Ausgabe, Spülkraft und Abräumdienst. Damit hältst du deine gelernten Leute an der Stelle, an der sie gebraucht werden.
Arbeitet ihr auch außerhalb Berlins?
Ja, Berlin und Brandenburg. Belegt sind aus unseren Auftragsdaten unter anderem Potsdam, Königs Wusterhausen, Grünheide, Zossen, Rangsdorf, Kleinmachnow, Teltow, Ludwigsfelde, Hoppegarten, Erkner, Strausberg, Bad Saarow, Schönwalde-Glien und Wiesenburg/Mark. Innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings fällt keine Fahrtpauschale an. Außerhalb Berlins rechnen wir die Anfahrt nach Aufwand ab, weil die Fahrtzeit dann als Arbeitszeit gilt — das steht vor der Buchung im Angebot und taucht nicht überraschend auf der Rechnung auf. Je weiter draußen der Einsatzort liegt, desto mehr Vorlauf brauchen wir für die Besetzung.