Nein, und das aus gutem Grund. Wir stellen ausschließlich Personal: Aufbau, Buffetbetreuung, Ausgabe, Abräumen, Spülbereich und Verladung. Speisen, Küche und Warenwirtschaft bleiben bei dir oder deinem Caterer. Der Grund ist einfach: Wer beides verkauft, verdient am Essen und schlägt das Personal auf – wir kalkulieren nur die Stunden, die tatsächlich gearbeitet werden. In der Praxis fährst du damit meist günstiger. Du bestellst das Essen bei einem Lieferdienst oder Caterer, der ohne Personal liefert, und buchst die Ausgabe bei uns. Wenn du für die Speisen einen Partner suchst, vermitteln wir gern – abgerechnet wird direkt zwischen dir und dem Partner.
Ab 26 €/h netto als Neukundenpreis, regulär 28 €/h, Mindestbuchung 5 Stunden pro Person. Der Neukundenpreis gilt, wenn du das Angebot über den Preisrechner erstellst, es innerhalb von 3 Tagen bestätigst und zum ersten Mal bei uns buchst. Beispiel für ein Firmencatering: drei Ausgabekräfte und eine Spülkraft von 15 bis 22 Uhr – Aufbau ab 15 Uhr, Ausgabe ab 17 Uhr, Verladung bis 22 Uhr. Das sind 28 Stunden zu 26 €, also 728 € netto. Aufbau- und Abbauzeit sind Teil des Einsatzes und stehen im Angebot.
Ja – viele Berliner Caterer buchen uns als flexible Personalreserve für Großaufträge, Messen und Parallel-Events. Per Arbeitnehmerüberlassung arbeitest du rechtssicher und ohne eigenes Anstellungsrisiko: Die Kräfte bleiben bei uns angestellt, deine Einsatzleitung führt sie vor Ort. Für Betriebe mit laufendem Bedarf lohnt sich der Blick auf unsere Zielgruppenstrecke für Gastronomie- und Cateringbetriebe, wo Rahmenkonditionen, feste Ansprechpartner und wiederkehrende Besetzungen erklärt sind.
Als Richtwert 90 bis 120 Minuten Aufbau vor der ersten Ausgabe und 60 bis 90 Minuten Abbau danach. Für Messestände eher mehr, weil Anlieferfenster vor Hallenöffnung gelten und der Weg vom Fahrzeug zum Stand lang ist. Diese Zeiten sind normale Arbeitszeit und gehören ins Angebot – wer sie nicht einplant, hat entweder ein unfertiges Buffet oder ein Team, das um Mitternacht ohne Bezahlung noch verlädt. Wir setzen sie deshalb von Anfang an mit an, statt sie später nachzuberechnen.
Je nach Einsatz. Überall dort, wo unverpackte Lebensmittel angefasst, portioniert oder ausgegeben werden, setzen wir Kräfte mit Belehrung nach § 43 IfSG ein – das ist bei Buffet, Ausgabe und Küchenhilfe der Normalfall. Für reine Logistik, Aufbau ohne Lebensmittelkontakt oder Getränkeausgabe in verschlossenen Flaschen ist sie nicht erforderlich. Sag uns bei der Anfrage, was gemacht wird, dann besetzen wir entsprechend; die Belehrung selbst kostet dich nichts extra.
Fragen werden am Buffet beantwortet, nicht weitergereicht. Dafür brauchen wir von dir oder deinem Caterer eine Allergenliste je Speise – am besten schriftlich und vor dem Einsatz, nicht mündlich beim Aufbau. Unsere Kräfte lernen sie im Briefing und geben im Zweifel die ehrliche Auskunft „das kann ich nicht sicher sagen“, statt zu raten. Das ist die einzige Antwort, die im Ernstfall trägt. Bei wiederkehrendem Catering legen wir digitale Lektionen mit deiner Karte an, dann sitzt es beim zweiten Mal.
Eine persönliche Rückmeldung bekommst du in unter 24 Minuten, Zu- oder Absagen meist in unter 2 Stunden. Kurzfristanfragen sind möglich; bei weniger als 7 Werktagen Vorlauf kommt ein gestaffelter Kurzfristzuschlag dazu, von 2 €/h bis 15 €/h je nach Nähe zum Termin. Für Caterer, die uns regelmäßig buchen, geht es über das Kundenportal schneller, weil Location, Ausstattung und Dresscode bereits hinterlegt sind.
Mindestbuchung 5 Stunden pro Person. Innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings fällt keine Fahrtpauschale an, außerhalb Berlins rechnen wir die Anfahrt nach Aufwand ab, weil die Fahrtzeit dann als Arbeitszeit gilt. Es gibt keine Vertragsbindung und keine Mindestabnahme über den einzelnen Einsatz hinaus. Bei mehreren Terminen setzen wir nach Möglichkeit dieselben Kräfte ein – ab dem zweiten Einsatz entfällt die Einarbeitung, der Stundensatz bleibt gleich.
Grundausstattung wie Chafing Dishes und Thermoboxen organisieren wir auf Wunsch über Partner und rechnen sie nach Aufwand ab. Der Schwerpunkt bleibt aber eindeutig das Personal – wir sind kein Verleiher und halten kein eigenes Lager vor. Eine Ausnahme gibt es: das Barwerkzeug. Wer Cocktails ausschenken lässt, kann bei der Barkraft ein Barset dazubuchen (75 € netto je Einsatztag und Kraft). Wenn du ohnehin einen Caterer hast, ist es fast immer einfacher und günstiger, die Ausstattung dort mitzubestellen.
Standard-Dresscode ist All Black; Weißhemd und Lederschuhe sind möglich. Gebrandete Kleidung deines Cateringbetriebs tragen unsere Kräfte selbstverständlich, wenn du sie stellst – die Größen fragen wir vorher ab. Wir briefen digital und erstellen bei Bedarf Lektionen mit Test, etwa zu deiner Karte, deinen Stationen oder den Abläufen an einer bestimmten Location.
Catering-Personal arbeitet an der Ausgabe: aufbauen, portionieren, nachfüllen, abräumen, verladen. Servicekräfte arbeiten am Gast: servieren, einschenken, Bestellungen aufnehmen, Tische betreuen. Bei einem Buffet brauchst du überwiegend das Erste, bei einem gesetzten Menü überwiegend das Zweite, und bei einem Flying Service beides in einer Person. Für den reinen Tellerservice am Platz ist Kellner die genauere Rolle, für Auf- und Abbau ohne Lebensmittelkontakt sind Eventhelfer günstiger, weil dort keine IfSG-Belehrung nötig ist.
Dann stellen wir Ersatz – im Preis enthalten, ohne Aufpreis. Beim Catering hängt der Abbau an der letzten Kraft: Fehlt eine Person, verschiebt sich nicht nur die Ausgabe, sondern auch die Rückgabe der Location. Bei über 200 aktivierbaren Kräften liegt unsere Ausfallrate unter 0,08 %, und wir melden uns erst, wenn die Vertretung bestätigt und auf deinen Ablauf gebrieft ist.